
WHO-Weltgesundheitsbericht
Soziale Diskrepanz nimmt zu
Sozial. Weltweit vertieft sich die gesundheitliche Kluft zwischen Arm und Reich. Das zeigt der 130 Seiten starke Weltgesundheitsbericht 2003 der WHO. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gebe es alarmierende Anzeichen für wachsende Ungleichheiten im Gesundheitsbereich. Die europäische Region der WHO mit ihren 52 Mitgliedstaaten bildet mit diesem Trend keine Ausnahme.
Bei einer Harnwegsinfektion können im Allgemeinen Blase, Nieren oder Harnleiter mit verschiedenartigen pathogenen Keimen befallen werden, wodurch es in weiterer Folge zu Entzündungen und Schleimhautanschwellungen kommt. Es entstehen typische Symptome wie Brennen und leichte Krämpfe beim Wasserlassen, Schmerzen und Harnverhaltung sowie häufiger, zwingender Harndrang (Reizblase). Diesbezüglich sind Phytopharmaka sowohl zur Primärtherapie als auch Vorbeugung und adjuvanten Anwendung eine sinnvolle Alternative.
Früher wurde ausschließlich von diuretisch wirkenden Arzneipflanzen gesprochen. Pharmakognostisch ist dieser Begriff jedoch nicht mehr zeitgemäß, da durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse bestimmten Arzneipflanzen mehrere Wirkungen – diuretisch, spasmolytisch, entzündungshemmend, immunmodulatorisch –, abhängig vom Auszugsmittel der Droge, gleichzeitig zuteil werden. Arzneipflanzen sind hinsichtlich ihrer Wirkstoffe Multikomponentengemische, und aus diesem Grunde ergeben sich meist mehrere Anwendungsmöglichkeiten als Aquaretika, Diuretika, Urodesinfizientia, Antiurolithiaka, Prostatotropika etc. Der WHO-Jahresbericht zeigt anhand des Beispiels der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS, dass man für die erfolgreiche Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten unbedingt die primäre Versorgung stärken muss. Ein schwaches Gesundheitswesen mache die Ausbreitung wahrscheinlicher. Besonders wichtig sei deshalb, dass alle Fälle von potenziell grenzüberschreitenden Krankheiten offen und umgehend gemeldet werden.
Hunger, Arbeitslosigkeit und
die fatalen Folgen bewaffneter
Konflikte sind die größten Probleme der 1,1 Milliarden Jugendlichen
in aller Welt. |
Der Fall SARS beweise, dass eine erfolgreiche Eindämmung nicht nur funktioniert, wenn man Impfstoffe oder kurative Arzneimittel zur Verfügung hat. In
den betroffenen Ländern muss vor allem politische Handlungsbereitschaft
bestehen und eine sinnvolle Informationspolitik betrieben werden. „Gesundheitliche Fortschritte und erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung gehen Hand in Hand. Wir sollten begreifen, dass Gesundheit für alles, was wir als »Fortschritt« bezeichnen, ein entscheidender Faktor ist“, erklärte Marc Danzon, WHO-Regionaldirektor für Europa. Die durch SARS gewonnenen Erfahrungen können für die Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten genutzt werden.
Osteuropa besonders betroffen
In manchen europäischen Regionen treten die weltweiten Trends besonders stark zu Tage: Die Lebenserwartung sinkt, HIV/AIDS und nicht übertragbare Krankheiten verbreiten sich in epidemischem Ausmaß. Und diese schaden den Armen am meisten, erklärte die WHO.
So ging in Osteuropa, vor allem in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die Lebenserwartung zwischen 1980 und 2002 bei Männern um 4,2 Jahre und bei Frauen um 1,6 Jahre zurück. In einigen dieser Länder haben Männer gegenüber ihren Geschlechtsgenossen in anderen industrialisierten Regionen ein drei- bis vierfach höheres Risiko, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden. Außerdem sei die Sterblichkeit unter männlichen Erwachsenen in den östlichen Ländern der Europäischen Region sehr viel höher als in Entwicklungsländern der WHO-Regionen Gesamtamerika, Asien oder östlicher Mittelmeerraum. Die Hauptursachen seien nicht übertragbare Krankheiten – vor allem Herz-Kreislauf- und alkoholbedingte Erkrankungen sowie Verletzungen.
Die WHO wies in ihrer Untersuchung auch darauf hin, dass sich die HIV-Epidemie in der Europäischen Region im weltweiten Vergleich am schnellsten ausgebreitet und wahrscheinlich noch erheblich zunehmen wird. Zwischen 1995 und 2003 hat sich die Zahl der neu gemeldeten Infektionen in Westeuropa auf fast 170.000 verdoppelt und ist in Mittel- und Osteuropa sowie in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sogar noch drastischer in die Höhe geschnellt – nämlich von 27.000 auf 320.000. Nach Schätzungen sind in der Region mindestens 1,7 Millionen Menschen HIV-infiziert.
Grund für die Ausbreitung ist die Tatsache, dass häufig keine Vorsorge angeboten wird und viele Menschen kaum Zugang zu Behandlung und Betreuung haben. Schätzungsweise 80.000 HIV-Infizierte brauchen nach den Kriterien der WHO in diesen Ländern heute eine antiretrovirale Behandlung, doch nur 6.500, das sind unter neun Prozent, werden tatsächlich behandelt.
133 Millionen junge Leute können auch heute weder lesen
noch schreiben. |
Bessere Grundversorgung nötig
Der Kampf gegen AIDS und andere
tödliche Krankheiten kann nach
Auffassung der WHO nur gewonnen werden, wenn die medizinische Grundversorgung in den Entwicklungsländern verbessert wird. Hier müsse die internationale Gemeinschaft die notwendigen Finanzmittel bereitstellen, fordert die WHO.
Die Gesundheitsdienste der Entwicklungsländer seien angesichts der grassierenden Immunschwächekrankheit schlicht überfordert, konstatiert die WHO. In Afrika stürben täglich rund 5.000 Erwachsene und 1.000 Kinder an AIDS. Dies führe dazu, dass auch für andere Krankheiten nicht mehr genügend Ressourcen zur Verfügung stünden, so dass die Kluft zwischen der Gesundheitsversorgung in den Industriestaaten und in der Dritten Welt wieder tiefer werde. WHO-Generaldirektor Lee Jong-Wook nannte diese
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UNICEF-Direktorin
Carol Bellamy |
Entwicklung völlig inakzeptabel.
Wie groß die Kluft ist, zeigt der Bericht anhand der Lebenserwartung von zwei neu geborenen Mädchen. In Japan beträgt diese 85 Jahre, in Sierra Leone 36 Jahre. Für Kinder in der Dritten Welt sei das Risiko, vor Vollendung des fünften Lebensjahres zu sterben, heute größer als vor zehn Jahren. Sollten sie das Erwachsenenalter erreichen, sei ihre durchschnittliche Lebenserwartung mittlerweile geringer als vor 30 Jahren.
Für diese erschreckenden Statistiken sei AIDS nicht die einzige Ursache, heißt es in dem Bericht weiter. So sei etwa die Gefahr junger Frauen, während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes zu sterben, in Entwicklungsländern 250 Mal so hoch wie in der westlichen Welt. Auch Infektionskrankheiten rafften in der Dritten Welt wesentlich mehr Menschen dahin.
Zur Verbesserung der Situation müssten die lokalen Ressourcen besser ausgeschöpft werden, betonte WHO-Chef Lee. Dazu gehöre zum Beispiel die Ausbildung von mehr Mitarbeitern im Gesundheitswesen. Die Entwicklungsländer müssten nicht nur in die Lage versetzt werden, mit akuten Krisen fertig zu werden, sondern eine kontinuierliche und nachhaltige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.
Drei Viertel der weltweit 45 Millionen Todesfälle im Jahr 2002 gingen der WHO zufolge allerdings nicht auf Infektionskrankheiten zurück, sondern auf Faktoren wie Herz- oder Schlaganfälle. Diese hätten auch in den Entwicklungsländern deutlich zugenommen. In Afrika sei allerdings weiterhin AIDS die Todesursache Nummer eins bei den 15- bis 59-Jährigen.
Weltweit starben im vergangenen Jahr 2,3 Millionen Menschen an AIDS, 1,0 Million an Tuberkulose und 800.000 an Schlaganfällen. Ebenfalls 800.000 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, die meisten davon in den Industriestaaten.
Jeder vierte junge Mensch
zwischen 15 und 24 Jahren muss mit weniger als umgerechnet
84 Euro-Cent am Tag existieren. |
Personalmangel akut
Angesichts des wachsenden weltweiten Mangels an Ärzten und Pflegepersonal schlägt die WHO Alarm. Wegen der schweren »Beschäftigungskrise im Gesundheitsbereich« könnten die armen Länder nicht einmal mehr die Grundversorgung ihrer Bevölkerung sicherstellen, Millionen seien deshalb zum Tod oder einem Leben mit schweren Behinderungen verurteilt, warnte die Organisation. Laut WHO hat die Krise auch verheerende Konsequenzen bei der Ausbreitung von Infektionskrankheiten wie AIDS oder SARS. Die relativ rasche Eindämmung der gefährlichen Lungenkrankheit sei »einer guten Portion Glück« zu verdanken gewesen. Die größte Gefahr für das Gesundheitswesen eines Landes stelle der „Mangel an Menschen dar, die erst dafür sorgen, dass es funktioniert“, heißt es im Bericht der Organisation.
Zahlen nannte die WHO nicht. Nach ihren Angaben sind von der Krise vor allem die Entwicklungsländer betroffen, und dabei insbesondere die Staaten des südlichen Afrikas. Doch habe sie Auswirkungen auf alle Staaten, besonders wegen der weltweiten Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Dem Bericht zufolge entwickeln sich die armen Länder zu einem wahren Sammelbecken für Infektionskrankheiten.
Der Bericht kritisiert aber auch besonders die Haltung der Regierungen und »internationaler Behörden«, die dem Arbeitskräftemangel im Gesundheitswesen nur wenig Beachtung schenkten. Gleichzeitig kündigte sie an, sich künftig »aggressiv« für eine Verbesserung der Situation einzusetzen.
Wohlstandskrankheiten nehmen zu
Viele »westliche« Wohlstandskrankheiten treten nun zunehmend auch in Entwicklungs- und Schwellenländern auf. Zu den weltweit zehn größten Gesundheitsrisiken zählen unter anderem hoher Blutdruck, Tabak- und übermäßiger Alkoholgenuss, ein hoher Cholesterinspiegel und starkes Übergewicht. Darauf verweist die WHO vehement in ihrem vorgestellten «Weltgesundheitsbericht 2003«. Die Entwicklungsländer hätten nun eine »doppelte Last«, weil sie auch noch schwer an den Infektionskrankheiten wie Malaria oder AIDS zu leiden haben.
Nicht übertragbare Krankheiten waren im vergangenen Jahr für 32 Millionen Tote im Alter über 15 Jahren verantwortlich. Davon gehen 16,7 Millionen Fälle auf Herzinfarkt oder Schlaganfall zurück.
Eine weitere Bürde der Entwicklungsländer sei die Zahl der Verkehrsunfälle. Unfälle im Straßenverkehr werden von der WHO in ihrem Bericht als »versteckte Epidemien« bezeichnet. So werden mehr als 20 Millionen Menschen im Jahr auf den Straßen der Welt entweder schwer verletzt oder getötet. Hinzu kommen andere negative Folgen für die Gesundheit: Lärm, Abgase und soziale Probleme.
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WHO-Generaldirektor Lee Jong-Wook |
Mit dem Export von Fahrzeugen sollten die Industrienationen nach Ansicht der WHO auch Verantwortung für das Wohlbefinden nicht nur ihrer Kunden, sondern auch der Fußgänger übernehmen. Deswegen müssten die in den schon motorisierten Ländern gemachten Erfahrungen den Ländern mit rapide wachsendem Verkehrsaufkommen schneller und leichter zugänglich gemacht werden.
An Erkrankungen infolge des Rauchens sterben – so der Bericht – weltweit etwa fünf Millionen Menschen. Mit ihrer im Mai gebilligten Tabakkonvention hat die WHO nun ein Instrument zur Eindämmung des Konsums, etwa durch Rauch- und Werbeverbote, in der Hand. Allerdings haben erst fünf Staaten die Konvention ratifiziert. 40 müssen es sein, damit sie in Kraft treten kann. 80 haben bisher unterschrieben – von 192 Staaten weltweit. Kinderstudie 2004:
Jedes 4. Kind lebt in Armut
„Was gut ist für Kinder, ist auch gut für Erwachsene, deswegen muss schon Kindern genügend Spielraum und Mitbestimmungsrecht eingeräumt werden. Nur wenn Kinder ernst genommen werden, sind sie auch als Erwachsene bereit, sich einzubringen“, betonte Waltraud Witowetz-Müller, Bundesvorsitzende der österreichischen Kinderfreunde anlässlich ihrer aktuellen Kinderstudie 2004. Die Studie wartet mit zum Teil Besorgnis erregenden Ergebnissen auf. „Die Studie zeigt ganz deutlich, dass es einen Rückschritt in der Entwicklung gibt, bedingt vor allem durch die Einsparungen im Bildungsbereich“, kritisierte die Vorsitzende der Kinderfreunde. Witowetz-Müller: „Jedes vierte Kinde lebt in Armut, noch vor zehn Jahren war es »nur« jedes fünfte Kind.“
In der Studie, in der die Kinder auch zu ihren Ängsten befragt wurden, dominiert besonders die Angst vor schlechten Noten, was sich wiederum in der Frage »Vorsätze für das neue Jahr« manifestiert, in der Kinder an erster Stelle angeben, mehr lernen zu wollen. „Dies zeigt uns schon, unter welchem Leistungsdruck sich junge Menschen und Kinder befinden“, so Witowetz-Müller. Zu wenige Arbeits- und Lehrlingsplätze, zu hohe Klassenschülerzahlen sowie eine Stundenreduktion im Lehrplan haben den Druck auf die Kinder eindeutig erhöht und sprechen eine mehr als deutliche Sprache, kritisierte Witowetz-Müller: „Österreichweit werden jährlich mehr als 100 Millionen Euro für Nachhilfe ausgegeben.“
Erschreckend ist vor allem die Tatsache, dass jedes fünfte Kind findet, dass Hunde in Österreich besser behandelt werden als Kinder, und dass Kinder von Erwachsenen eher als störend empfunden werden, so Witowetz-Müller. „Dies sagt ja schon viel über das Selbstwertgefühl von Kindern aus. Hier ist die Politik gefordert, einen Nachdenkprozess über den Stellenwert unserer Kinder in der Gesellschaft zu führen“, so die Kinderfreunde-Vorsitzende.
Für die Studie der österreichischen Kinderfreunde wurden mehr als 1.000 Kinder zu ihrer Rolle in der Gesellschaft, ihren Ängsten, Wünschen und Befindlichkeiten befragt.
Die Studie zeigt, dass vor allem die Beziehung zu ihren Eltern ein Thema ist, das die Kinder bewegt und für sie vorrangig ist. Nach wie vor erleben Kinder ihre Eltern in einer sehr klassischen Rollenaufteilung und vermissen dabei ihre Väter massiv. Mehr als ein Drittel der Kinder in Österreich wünscht sich, dass es mehr Zeit mit seinem Vater verbringen kann und dass dieser weniger arbeiten muss.
Nicht vergessen sollte man vor allem auch die Wichtigkeit der Väter als Identifikationsfigur und Vorbild.
„Österreich wird hier von seinen Kindern aufgefordert, zu reagieren und Position zu beziehen, damit nicht Kinderlärm störender als Hundegebell ist“, unterstrich Witowetz-Müller abschließend.
Kinderlähmung: »Aus« noch 2004?
Eine massive Impfkampagne soll laut WHO die Kinderlähmung noch in diesem Jahr weltweit ausrotten. In den sechs Ländern, in denen Polio noch auftritt, werden 250 Millionen Kinder geimpft. 95 Prozent der neuen Fälle gab es laut WHO 2003 in Indien, Nigeria und Pakistan, weitere in Afghanistan, Ägypten und Niger. Von Nigeria aus sei das Virus erneut in sechs ehemals Polio-freie Länder Afrikas eingeschleppt worden.
Fünf bis zehn Prozent der Infizierten erkranken an Hirnhautentzündung, bei einem Prozent kommt es zu Lähmungen, die im Extremfall tödlich sein können. Seit 1955 gibt es einen Impfstoff.
Anlässlich der internationalen Konferenz zur Ausrottung der Kinderlähmung wies die UN-Organisation darauf hin, dass viele poliofreie Entwicklungsländer aus Geldmangel keine Routineimpfungen mehr durchführen. Dadurch steigt die Gefahr, dass Reisende aus Risikogebieten das hoch ansteckende Virus wieder einschleppen.
Schätzungsweise 75 Prozent der weltweiten Polio-Erkrankungen entfallen auf Indien, Nigeria und Pakistan. Weitere Fälle wurden 2003 in Afghanistan, Ägypten und Niger registriert. Im vergangenen Jahr verbreitete sich das Virus allein von Nigeria erneut in sechs Länder Westafrikas aus (Kamerun, Tschad, Benin, Burkina Faso, Ghana und Togo).
Die weltweite Kampagne zur Ausrottung der Kinderlähmung stehe jetzt vor einer doppelten Herausforderung: Es gilt, den Routineimpfschutz in weiten Teilen der Welt aufrecht zu erhalten und gleichzeitig gezielte Impfkampagnen in den Hauptverbreitungsgebieten durchzuführen.
UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation, Rotary International sowie verschiedene Stiftungen haben durch gezielte Impfkampagnen und den Aufbau eines Überwachungssystems in den vergangenen 15 Jahren die Kinderlähmung weltweit zurückgedrängt. Noch 1988 erkrankten daran jeden Tag mehr als 1.000 Kinder in 125 Ländern. 2002 wurden nur noch 667 »einheimische«, d.h. nicht aus anderen Ländern eingeschleppte, Fälle in sechs Ländern registriert. Lateinamerika, die Pazifikregion und Europa gelten als poliofrei.
Um die Übertragung des Virus zu stoppen, müssen möglichst alle Kinder im ersten Lebensjahr vier Dosen Polio-Impfstoff in Form einer Schluckimpfung erhalten. Bei »Nationalen Impftagen« wird dieser Impfschutz bis zum fünften Geburtstag mehrfach aufgefrischt. |